Wenn die Gedanken schneller fliessen als die Haende schreiben koennen und die Eindruecke einschemttern ohne, dass man sich davon erholen kann, fliesst irgendwann alles vorbei und man stumpft ab.
Ich wohne im Maedchenpensionat, hatte ich schon erwaehnt? 20 Schwestern und ca. 70 Maedchen wohnen hier. Zwei Maedchen sind etwas dunkelhaeutig und die Putzfrau (ich glaube sie ist so alt wie ich ) auch. Der Rest ist branco.
Zusammen mit ein paar anderen Austauschstudenten haben wir in einem ONG ( Non Governal Organisation) unsere Laender vorgestellt. Die ca. 20 Teenager waren so wie in Deutschland oder im Iran auch, interessiert und desinteressiert zugleich, cool, albern und sehr dunkelhaeutig.
Hier ist schwarz haesslich. É feio. Preto kann dir fast jeder auf deutsch uebersezten, und macht es auch gerne. Schwarze Fussbalfans sind wie Mocacas, Affen. Die Weissen werfen Flaschen. Ich finde einen schwarzen Saenger im Fernseher schoen. Das kann ich schon fehlerfrei auf portugiesisch sagen, trotzdem wird 3 mal nachgefragt, “die Musik oder der Saenger?”. Kann ja nicht sein. ELE, ER! Stille! “Findest du?” Eine meint er sei haesslich, eine meint naja er sieht gut aus. Vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein, und die finden ihn wirklich nicht huebsch.
Die Leute sind freundlich zu mir. Mir wird nicht oft wiedersprochen. Und das kenne ich von irgendwoher, wieder bin ich die deutsche in einem Land wo Europa vergoettert wird!
Annelie hat erzaehlt dass ihre Nachbarin sie gefragt haette, warum sie den immer so freundlich zu ihrer Limpeza, Putzfrau,sei. Wird mir deshalb noch immer von dem Gedanken schlecht, weil man zu einer Putzkraft nicht ferundlich sein soll oder weil die dunnkelhaarige Mitbewohnerin nichts anderes als die Putzfrau sein konnte?
Die Indigens, Ureinwohner, gehoeren zu den Armen. Haben sehr viele Kinder von denen das, welches laufen kann das andere, was noch krabbelt traegt. Die Beschreibung hatte ich schon oft gehoert, jetzt habe ich sie im Original gesehen. Eine aeltere Passantin schlaegt im vorbeigehen mit ihrer Zeitschrift einer Indigenin , welche auf dem Buergersteig sitzt und Handarbeiten verkauft, paar mal auf den Kopf und schimpft irgendwas dabei. Dei Indigenin stillt weiterhin ihr Kind.
Ich wohne im Maedchenpensionat, hatte ich schon erwaehnt? 20 Schwestern und ca. 70 Maedchen wohnen hier. Zwei Maedchen sind etwas dunkelhaeutig und die Putzfrau (ich glaube sie ist so alt wie ich ) auch. Der Rest ist branco.
Zusammen mit ein paar anderen Austauschstudenten haben wir in einem ONG ( Non Governal Organisation) unsere Laender vorgestellt. Die ca. 20 Teenager waren so wie in Deutschland oder im Iran auch, interessiert und desinteressiert zugleich, cool, albern und sehr dunkelhaeutig.
Hier ist schwarz haesslich. É feio. Preto kann dir fast jeder auf deutsch uebersezten, und macht es auch gerne. Schwarze Fussbalfans sind wie Mocacas, Affen. Die Weissen werfen Flaschen. Ich finde einen schwarzen Saenger im Fernseher schoen. Das kann ich schon fehlerfrei auf portugiesisch sagen, trotzdem wird 3 mal nachgefragt, “die Musik oder der Saenger?”. Kann ja nicht sein. ELE, ER! Stille! “Findest du?” Eine meint er sei haesslich, eine meint naja er sieht gut aus. Vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein, und die finden ihn wirklich nicht huebsch.
Die Leute sind freundlich zu mir. Mir wird nicht oft wiedersprochen. Und das kenne ich von irgendwoher, wieder bin ich die deutsche in einem Land wo Europa vergoettert wird!
Annelie hat erzaehlt dass ihre Nachbarin sie gefragt haette, warum sie den immer so freundlich zu ihrer Limpeza, Putzfrau,sei. Wird mir deshalb noch immer von dem Gedanken schlecht, weil man zu einer Putzkraft nicht ferundlich sein soll oder weil die dunnkelhaarige Mitbewohnerin nichts anderes als die Putzfrau sein konnte?

Die Indigens, Ureinwohner, gehoeren zu den Armen. Haben sehr viele Kinder von denen das, welches laufen kann das andere, was noch krabbelt traegt. Die Beschreibung hatte ich schon oft gehoert, jetzt habe ich sie im Original gesehen. Eine aeltere Passantin schlaegt im vorbeigehen mit ihrer Zeitschrift einer Indigenin , welche auf dem Buergersteig sitzt und Handarbeiten verkauft, paar mal auf den Kopf und schimpft irgendwas dabei. Dei Indigenin stillt weiterhin ihr Kind.
Es gibt viele Arme, auch viele weisse Arme. Es ist kein Apartheid, im Bus sitzten alle nebeneinander. Im Supermarkt bezahlen alle an der selben Kasse. Jeder kann teoretisch ueberall wohnen, arbeiten, lernen. Nur, unter der Bruecke schlafen schwarze und an der Uni studieren weisse. So werden auch in 10 Jahren unter der Bruecke schwarze schlafen und an der Uni weisse studieren. Genauso wie es vor 10 Jahren und vor 100 Jahren so war. Als die Sklaverei erst seit kurzem abgeschafft war.
Ich sehe das alles, gehe vorbei, sage nichts, frage nicht. Noch nicht? Wann dann? Liege abends im Bett, mein Kopf droehnt, die Lautsprecher von der Bar nebenan auch. Und schon wieder ‘I will survive!’ Koennen die nicht mal was anderes spielen.
1 Kommentar:
Gurieh Elhami,
bad az tahiiyyat. baba be yek zeboooni benvis ke international bashe mesle farsi ya englisi!!! mokhatabane bloget aragh mikonan ta ino bekhoonan. :'(
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